Ausbildung 2026/27
Systemische Coaching-Ausbildung
ECA zertifiziert · berufsbegleitend · Kassel und Braunschweig
Was ist systemisches Coaching?
Systemisches Coaching ist die professionelle Begleitung von Prozessen der Veränderung und Entwicklung mit dem Fokus auf Ressourcen und Lösungen. Der systemische Coach fasst sowohl Einzelpersonen als auch Teams und Organisationen als „Experten in eigener Sache“ auf und unterstützt sie in ihrem Prozess, neue Perspektiven zu gewinnen, eigene Lösungen zu entwickeln, Ziele zu erreichen und so ihr volles Potenzial zu entfalten. So stärkt systemisches Coaching die Selbstwirksamkeit und regt Wachstum und Entwicklung an.
Das Fundament des systemischen Coachings ist der systemische Ansatz. Der Systemtheorie zufolge werden die Zusammenhänge der uns umgebende Welt nicht linear-kausal, sondern als Wechselwirkungsprozesse begriffen. Daher gibt es aus systemischer Sicht nicht die eine Wahrheit oder die eine richtige Lösung, sondern unterschiedliche Perspektiven und Konstruktionen subjektiver Wirklichkeiten. Die Unterstützung, die Klienten und Klientinnen durch systemische Coaches erfahren, liegt also weniger in der Beratung. Vielmehr regt der systemische Coach seine Klienten und Klientinnen durch Fragen an, Perspektiven zu wechseln, Hypothesen zu bilden und so mehr Klarheit über die Position im eigenen System bzw. die persönliche Situation zu gewinnen. So legt der systemische Coach die Grundlage für die gewünschte Veränderung und die Entwicklung neuer Handlungsmöglichkeiten bei seinen Klienten und Klientinnen.
Ein Beispiel aus dem systemischen Business-Coaching: Eine junge Führungskraft ist aus dem eigenen Team befördert worden. Das Ziel: Mehr Akzeptanz in der neuen Rolle unter den Kollegen und Kolleginnen. Der systemische Coaching-Prozess ermöglicht der jungen Führungskraft die eigene Position im Team in den Blick zu nehmen sowie die Veränderung im System, die sich durch die eigene Beförderung ergeben hat. Welche Rollen spielen die einzelnen Personen, welche Rolle spielt der Vorgesetzte? Welche Strukturen werden für den Klienten sichtbar. Ein Wechsel der jeweiligen Perspektive ermöglicht dem Klienten zu erkennen, ob eine Veränderung auf der Ebene der Einstellungen oder des Verhaltens ihn zum Ziel führt und welche Fähigkeiten er für sich entwickeln möchte. Hieraus ergibt sich das weitere Vorgehen im Coaching-Prozess bzw. der weitere Auftrag für den systemischen Coach.
Systemische Coaches arbeiten mit ihren Klienten und Klientinnen nicht nach fertigen Schemata, sondern schaffen mit Hilfe ihrer systemischen Haltung, gezielter Fragen und Coaching-Methoden einen Raum, in welchem ihre Klienten und Klientinnen ihre eigenen Lösungen für die gewünschte Veränderung entwickeln können, um ihre Ziele zu erreichen. Eine Arbeitsbeziehung auf Augenhöhe fördert im systemischen Coaching Vertrauen zwischen Coach und Klient bzw. Klientin. Das erleichtert Klienten und Klientinnen sich ihrer vorhandenen Ressourcen, Kompetenzen und Fähigkeiten bewusst zu werden, um sie besser nutzen zu können.
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Unsere Coaching-Ausbildung
Wir bilden seit 1994 systemische Coaches aus und verfügen über eine profunde Expertise und Kompetenz im Bereich Coaching, der Entwicklung von Einzelpersonen, Führungskräften, Teams sowie der Unterstützung von Organisationen. Als Institut berücksichtigen wir aktuelle Ergebnisse der wachsenden Coaching-Forschung mit dem Ziel, unsere Ausbildung zum systemischen Coach stetig weiterzuentwickeln.
Bei uns steht – wie im Coaching auch – der Mensch, d.h. die persönliche Beziehung zu den Teilnehmenden im Vordergrund. Neben der Vermittlung von Wissen, Coaching-Tools und Praxis ist uns vor allem ein vertrauensvoller Raum wichtig, in dem jedem angehenden Coach die Entwicklung der eigenen Coach-Persönlichkeit möglich ist. Wir unterstützen jeden Teilnehmenden individuell in diesem persönlichen Prozess.
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Ziele
Ziel unserer systemischen Coaching-Ausbildung ist neben der Vermittlung von Theorie vor allem der Ausbau der Erfahrung in der Praxis. Uns ist es wichtig, dass unsere angehenden Coaches neben dem Ausbau ihrer Coaching-Fähigkeiten durch das Anwenden von Coaching-Methoden vor allem ihre eigenen emotionalen und sozialen Kompetenz erweitern können. Wir unterstützen unsere angehenden Coaches dabei, ihren Zugang zum eigenen Potenzial, zur eigenen Intuition zu finden und durch viel Praxis ihren eigenen Coaching-Stil zu entwickeln.
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Aufbau
Die Ausbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. 10 Monaten und umfasst insgesamt 340 Unterrichtseinheiten, davon 21 Seminartage, Supervisionen (nach Bedarf auch über das Ausbildungsende hinaus möglich) zzgl. selbstorganisierter Intervisionsgruppentreffen zwischen den einzelnen Ausbildungsmodulen, Literaturarbeit und durch den Lehrcoach supervidierte Fallarbeit.
- 21 Seminartage
- Supervisionen
- Intervisionen
- Fallarbeit
340 Unterrichtseinheiten:
- 190 UE Seminartage mit Theorie/Methoden/Praxis und Selbsterfahrung
- 50 UE Intervision
- 30 UE Supervision
- 50 UE Fallarbeit (Coachings)
- 20 UE Literaturarbeit im Selbstlernen
Systemtheorie, Modelle der systemischen Kurzzeittherapie, Formate des NLP, der Aufstellungsarbeit und weiterer Ansätze werden für das Coaching dargestellt, eingeübt und trainiert.
Für die Erteilung des Zertifikats „Systemischer Coach“ nach den Richtlinien des Coaching-Verbandes ECA (European Coaching Association e.V.) ist der Nachweis über 50 UE Coachingstunden (50 x 3/4 Stunde Fallarbeit) zu erbringen. Hiervon müssen drei Coaching-Prozesse ausführlich dokumentiert, mit einer persönlichen Reflexion sowohl der Prozesse als auch der eigenen persönlichen Entwicklung, verschriftlicht abgegeben werden. Mit dem Zertifikat ist eine Lizensierung bei dem Coaching-Verband ECA möglich.
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Inhalt
1. Modul: Grundlagen des Coachings
- Was ist Coaching? Entstehung und Hintergründe
- Grundannahmen des systemischen Coachings
- Bereiche und Anwendungsformen
- Anforderungen an den Coach
2. Modul: Phasen im Coaching · Teamcoaching I
- Phasen im Coaching
- Gesprächsgestaltung
- Team-Identitäts-Prozess
3. Modul: Lösungsorientierte Gesprächsführung
- Lösungsorientierter Ansatz
- Gesprächsführung
- Fragetechniken
- Coach-Klienten-Beziehung
4./5. Modul als Bildungsurlaub: Selbstcoaching · System-Coaching
- Eigene Positionsbestimmung
- Ziele entwickeln
- Ressourcen aktivieren
- Werte
- Systemisches Denken und Handeln
- Systemische Aufstellungen
6. Modul: Veränderungsarbeit I: Wurzeln erkennen · (Selbst-)Konzepte
- Glaubenssätze
- Timeline-Arbeit
7. Modul: Veränderungsarbeit II: Reframing · Teile-Arbeit
- Flexibilität in Wahrnehmung und Verhalten
- diverse Reframing-Tools
- Teile-Arbeit: Inneres Team
8. Modul: Konfliktcoaching
- Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation
- Umgang mit Konflikten
- Triadencoaching
9. Modul: Teamcoaching II
- Arbeit mit Gruppen und Teams
- Teamentwicklung
- Abgrenzung Coaching – Psychotherapie
10. Modul: Abschluss
- Zertifikatsvergabe
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Weitere Informationen
Termine · 2026/27
Braunschweig
- 12.-13.09.
- 31.10.-01.11.
- 28.-29.11.
- 14.-18.12.*
- 23.-24.01.
- 20.-21.02.
- 13.-14.03.
- 17.-18.04.
- 22.05.
Kassel
- 25.-27.09.
- 23.-25.10.
- 20.-22.11.
- 07.-11.12.*
- 15.-17.01.
- 12.-14.02.
- 05.-07.03.
- 09.-11.04.
- 23.05.
Zeiten
- BS: Sa.-So. 09.30-18.00
- KS: Fr. 17:00-20:00, Sa. 09:30-18:00, So. 09:30-13:00 Uhr
- * Bildungsurlaub findet in Kassel statt
Fortbildung
Voraussetzung
- Empathie und Freude an der Arbeit mit Menschen sowie Interesse an persönlicher und beruflicher Weiterentwicklung.
Ausbildungsleitung
- Anja Knuth
Fortbildung
Kosten
- 5.900,– €
Fortbildung
Ausbildungsort
- Braunschweig
- Kassel
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Was ist systemisches Coaching?
Systemisches Coaching unterstützt bei der Bearbeitung verschiedener privater und beruflicher Themen, z.B. Beziehungen, Konflikte, Entscheidungen, Entwicklungen von Zielen, Zukunftsplanung, Umgang mit Veränderungen uvm.
Mit dem Fokus auf Kompetenzen und Ressourcen entwickeln die Klient:innen passende Lösungen für ihre Themen und werden für die Umsetzung Ihrer Vorhaben gestärkt.
Im systemischen Coaching wird gesprächsbasiert und mit einem umfangreichen Koffer voller Coaching-Tools gearbeitet.
Systemisches Coaching ist eine Prozessbegleitung auf Augenhöhe: im Unterschied zu anderen Ansätzen findet im systemischen Coaching keine inhaltliche Beratung statt. Der Coaching-Prozess ist seitens des Coaches frei von Deutungen und Meinungen. Im systemischen Coaching bestimmen einzig und allein die Klient:innen, welche Themen sie anschauen möchten und welche Lösungen für sie brauchbar und tragfähig sind. Systemisches Coaching gelingt als kooperativer Gemeinschaftsprozess zwischen Klient:innen und Coach.
Systemisches Coaching macht Potentiale erlebbar, eröffnet neue Perspektiven, unterstützt persönliches Wachstum und stärkt die Selbstwirksamkeit.
Was bedeutet "systemisch"?
“Systemisch” bedeutet die Anliegen, Themen oder Probleme immer im jeweiligen Kontext bzw. System zu betrachten, in dem sie auftauchen. Anstelle von Annahmen über Ursache-Wirkung (Weil X das getan hat, ist Y passiert) nimmt der systemische Ansatz die Interaktionsmuster zwischen einzelnen Personen bzw. die Wechselwirkungsprozesse im System in den Blick. Ein System kann eine Familie sein, ein Unternehmen, eine Organisation etc. Jeder Mensch bewegt sich in zahlreichen Systemen, welche ebenfalls miteinander in Wechselwirkung stehen: z.B. Familie und Arbeit. Jeder Mensch ist allerdings auch selbst ein System für sich, bestehend aus Körper, Geist, Seele, verschiedenen, manchmal auch in sich widerstrebenden Elementen.
Im systemischen Coaching wird zur Bearbeitung von Problemen also keine Ursachenforschung betrieben, sondern die Frage gestellt, welche Veränderung in dem System die größte Wirkung erzielt.
Ein Beispiel: in dem System Familie werden die Wechselwirkungen der einzelnen Familienmitglieder betrachtet, d.h. die Beziehung, welche die einzelnen Personen in diesem System miteinander haben. Diese Beziehungen sind geprägt durch sogenannte Interaktionsmuster, d.h. es wird immer wieder auf eine gewisse Art und Weise miteinander kommuniziert bzw. agiert. Aus systemischer Sicht ist die entscheidende Frage: Welche Art von Wechselwirkungen hätten für eine positive Veränderung den größten Einfluss auf das, was man gerne erreichen will?
Da Systeme hochgradig komplex sind, können einzig und allein die Klient:innen “Expertinnen in eigener Sache” sein. Die Rolle des systemisch arbeitenden Coaches ist somit die eines Prozessbegleitenden, der seine Klient:innen darin unterstützt, mehr Klarheit über die Muster im eigenen System zu gewinnen: Basis zur Erarbeitung der eigenen Lösungen. Nur die Klient:innen selbst können über die Brauchbarkeit ihrer Lösungen befinden. Der Coach hingegen ist Expert:in für den Prozess und begleitet den Coachee auf dem eigenen Weg.
Grundsätzlich geht es also darum, im System durch eigene Impulse Veränderungen in die gewünschte Richtung zu erwirken. In diesem Sinne kann gelten: kleine Veränderungen können große Veränderungen nach sich ziehen. Da aber die Dynamik in sozialen Systemen nicht linear-kausal beeinflussbar ist, können gewünschte Veränderungen nur antizipiert, nie vorhergesagt werden. Dem systemisch arbeitenden Coach ist daher wichtig, alle möglichen Auswirkungen von selbst initiierten Veränderungen in den Blick zu nehmen.
Was unterscheidet systemisches Coaching von anderen Beratungsformaten?
Während in anderen Beratungsformaten die Klient:innen häufig singulär als “Problemträger” im Fokus stehen, nimmt systemisches Coaching die Wechseldynamiken innerhalb des privaten und beruflichen Umfelds in den Blick. Menschen handeln nicht autark, sondern stehen in komplexen interaktiven Beziehungen zueinander. Ähnlich wie ein Körperorgan in seiner Funktionsweise nicht gesondert betrachtet werden kann.
Im systemischen Coaching unterstützt der Coach seine Klient:innen dabei, Klarheit über problemverursachende Dynamiken bzw. Muster im eigenen System zu gewinnen, daraus die eigenen Lösungen zu entwickeln und die Auswirkungen der eigenen Veränderungsabsicht zu reflektieren.
Menschen sind dynamisch und befinden sich in einem interaktiven Prozess mit ihrer Umwelt. Anstatt diese auf einfache Ursache-Wirkungs-Muster zu reduzieren („wenn-dann-Annahmen“), werden im systemischen Coaching durch eine ganzheitliche Herangehensweise an die Anliegen der Klient:innen, nachhaltigere Lösung erarbeitet.
Systemisches Coaching unterscheidet sich von anderen Beratungsformaten also vor allem in der Haltung und darauf aufbauend in der Herangehensweise, dem Einsatz der Methoden. Im Gegensatz zu anderen Beratungsformaten findet im systemischen Coaching keine Problemanalyse statt, auch werden keine inhaltlichen Ratschläge oder Lösungen vorgegeben. Systemisches Coaching versteht sich als eine reine Prozessbegleitung auf dem eigenen Weg.
Die systemische Haltung ist ressourcen- anstatt defizitorientiert, d.h. systemische Coaches fokussieren auf die Ressourcen und Kompetenzen ihrer Klient:innen und unterstützen sie, diese wieder bestmöglich für sich zu nutzen.
Wie werde ich systemischer Coach?
- Absolvieren Sie idealerweise eine fundierte systemische Coaching-Ausbildung, die von einem Dachverband lizensiert ist und für Sie als auch Ihre späteren Klient:innen einen Qualitätsstandard sicherstellt.
- Sollten Sie sich als systemischer Coach selbstständig oder nebenberuflich selbstständig machen wollen, informieren Sie das Finanzamt und ggf. das Gewerbeamt.
- Finden Sie Ihre Zielgruppe und Ihre Ausrichtung, um sich mit einem individuellen Profil von der Masse abzuheben. Vielleicht gibt es Aspekte aus Ihren Herkunftsberuf, die Sie integrieren möchten?
- Gehen Sie ins Marketing. Finden Sie die Kanäle, über die Sie Ihre Zielgruppe erreichen. Denken Sie daran, dass Coaching ein “People Business” ist. Der persönliche Kontakt ist das A und O.
- Pflegen Sie Netzwerke! Die Kontakte aus der eigenen absolvierten systemischen Coaching-Ausbildung, Kontakte aus dem Herkunftsberuf und private Kontakte können Ihre Sichtbarkeit erhöhen.
- Die Lizenzierung bei einem anerkannten Coaching-Dachverband wie dem ECA bieten Ihnen nicht nur ein weiteres Netzwerk, es unterstreicht Ihre seriöse Professionalität. Diese wird auch in Personalentwicklungsabteilungen und Unternehmen sehr geschätzt.
Welche Voraussetzung muss ich erfüllen, um Coach zu werden?
Um eine Ausbildung zum systemischen Coach zu beginnen, benötigen Sie kein spezielles Vorwissen. In einer guten systemischen Coaching Ausbildung lernen Sie alles, was Sie wissen müssen. Dennoch gibt es drei Voraussetzungen für den Start der systemischen Coaching-Ausbildung:
- Im Coaching steht der Mensch im Fokus. Sie sollten Freude und Interesse an der Arbeit mit Menschen haben und ein gewisses Maß an Empathie mitbringen. Diese Fähigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Coaching-Grundhaltung.
- Unsere Ausbildung zum systemischen Coach ist sehr praxisorientiert, d.h. Sie und die anderen Teilnehmenden werden sich gegenseitig zu Themen aus dem beruflichen sowie privaten Umfeld coachen. Sie werden viel über sich lernen und persönlich wachsen. Deshalb ist die Bereitschaft zur Selbstreflektion und zur persönlichen Weiterentwicklung essenziell für unsere Ausbildung zum systemischen Coach.
- Um sowohl in den Übungen Themen einzubringen, aber auch um bestimmte Szenarien, die während der Coaching Ausbildung besprochen werden, nachvollziehen zu können, sind mehrere Jahre praktische Berufserfahrungzwar keine Voraussetzung, aber sinnvoll.
Für wen ist eine systemische Coaching-Ausbildung sinnvoll?
Eine systemische Coaching-Ausbildung ist sinnvoll für alle Menschen, die
- ihre soziale und kommunikative Kompetenz ausbauen wollen
- ihre emotionale Intelligenz stärken wollen
- ihre Persönlichkeit entwickeln möchten
- ihre Perspektiven erweitern wollen
- Wahlmöglichkeiten im Denken und Handeln schaffen wollen
- sich in systemischem Denken und Handeln trainieren wollen
- uvm.
Geeignet ist die systemische Coaching-Ausbildung also nicht nur für diejenigen, die sich haupt- oder nebenberuflich als Coach selbstständig machen wollen: Coaching-Wissen nutzt allen Menschen.
Wer sind eigentlich die Menschen, die sich zur Ausbildung zum systemischen Coach anmelden?
Eine häufig gestellte und berechtigte Frage, da die Teilnehmenden einen sehr intensiven Abschnitt auf ihrer persönlichen Entwicklungsreise miteinander teilen. Und dazu braucht es Vertrauen.
Grundsätzlich kommen die Teilnehmenden mit ganz unterschiedlichen beruflichen Hintergründen in die Ausbildung zum systemischen Coach. Auch hinsichtlich des Alters sind die Gruppen sehr divers. Die verschiedenen Perspektiven, die auf diese Weise zusammen kommen, werden von allen Beteiligten als sehr inspirierend und befruchtend erlebt.
Ein Anteil der Teilnehmenden steht inmitten eines privaten oder beruflichen Veränderungsprozesses und will den eigenen inneren Kompass neu ausrichten. Dabei geht es um viele Fragen rund um die eigenen Identität:
- Wer bin ich?
- Wo stehe ich?
- Was ist mir wirklich wichtig
- Wo will ich hin?
Ein weiterer Anteil der Teilnehmenden besucht die systemische Coaching-Ausbildung mit dem Ziel, diese im bestehenden beruflichen Kontext zu nutzen.
Hierzu gehören Menschen,
die im Bereich Human Resources (HR) arbeiten,
- Mitarbeitende strukturiert und fokussiert bei der Lösungsfindung unterstützen wollen,
- sich z.B. aus dem Recruiting in die Personalentwicklung weiterentwickeln wollen,
Führungskräfte,
- die ihre Leadership-Kompetenzen ausbauen möchten,
- Mitarbeitende gut abholen, mitnehmen und motivieren wollen
- eine coachende Haltung in der Führung entwickeln wollen,
Menschen mit sozialpädagogischen, psychologischen Hintergrund, die aus der Beratung kommend
- ihre Coaching-Haltung und Coaching-Skills ausbauen wollen
- und/oder als Coach beruflich tätig werden wollen.
Auch für Personen mit ganz fachfremden beruflichen Hintergründen hat sich die systemische Coaching-Ausbildung häufig als Karriere-Turbo erwiesen.
Was bringt mir eine systemische Coaching-Ausbildung?
1. Persönliche Weiterentwicklung & Potentialentfaltung
2. Bessere Fähigkeiten für den aktuellen Beruf
3. Neues berufliches Standbein
Welche beruflichen Perspektiven habe ich mit einer systemischen Coaching-Ausbildung?
Die beruflichen Perspektiven für systemische Coaches sind vielfältig. Zunächst bietet eine Ausbildung zum systemischen Coach einen Mehrwert für die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Die Teilnehmenden lernen viel über sich, entdecken ihr Potential und wachsen. In diesem Prozess gewinnen die Teilnehmenden häufig mehr Klarheit darüber, wie es beruflich für sie weitergehen darf. Denn die Beschäftigung mit den eigenen Zielen, Werten und Bedürfnissen ist integraler Bestandteil der systemischen Coaching-Ausbildung.
Die Anwendung der erlernten systemischen Methoden können in allen beruflichen Kontexten hilfreich sein. Für viele Teilnehmende hat die systemische Coaching-Ausbildung die Karriereentwicklung im bestehenden Beruf bzw. eigenen Unternehmen befördert. Führungskräfte können ihre Leadership-Kompetenzen ausbauen und die Coaching-Ansätze und -Tools in ihre Führungsarbeit integrieren: z.B. ihre Mitarbeiterorientierung stärken, die Teamentwicklung fördern, Konflikte zu lösen uvm. Ebenso relevant ist systemisches Coaching im Personalwesen, u.a. für Mitarbeiter- und Entwicklungsgespräche sowie die Personalentwicklung.
Eine weitere berufliche Perspektive ist die Tätigkeit als systemischer Coach:
als interner Coach integriert im eigenen Unternehmen. Meistens sind diese Coaches angebunden an das Personalwesen und betreuen Führungskräfte oder auch Mitarbeitende zur Bewältigung von schwierigen Situationen. Manchmal führen diese internen Coaches auch Workshops durch und betreuen Teams in Change- bzw. Transformationsprozessen.
- als externer Coach in einer haupt- oder nebenberuflichen Selbstständigkeit. Je nach eigenem Profil und Zielgruppe ist es möglich, bei Unternehmen als externer Coach tätig zu werden. Wichtig ist dabei, Aufträge von verschiedenen Unternehmen und/oder Privatpersonen zu erhalten, um nicht als Scheinselbstständig zu gelten. Ebenso gibt es zahlreiche digitale Coaching-Plattformen, auf denen man sich listen lassen kann, um Aufträge zu erhalten. Viele Unternehmen arbeiten mittlerweile mit diesen Dienstleistern zusammen.
als festangestellter Coach in einer Unternehmensberatung oder einem Personaldienstleister. Hier reicht die Spanne der Einsatzgebiete von Führungskräftecoachings, Trainings, Workshops bis zu Job-Coachings für Langzeitarbeitslose, die von der Agentur für Arbeit vermittelt werden
